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Einladen zur eigenen Hochzeit – darauf sollten Sie achten!

Hochzeit Einladung© purplerabbit auf Pixabay

Zu den Hochzeitsvorbereitungen gehört auch die Erstellung einer Gästeliste. Wer soll an der Hochzeitsfeier teilnehmen? Welche Freunde oder Verwandte müssen eingeladen werden und dürfen auch Arbeitskolleg*innen zur Party kommen? Diese Fragen gilt es, vor der Hochzeit unbedingt zu klären.

Wie viele Gäste nehmen an der Hochzeitsfeier teil?

Die Anzahl der Hochzeitsgäste ist von der Größe der Location sowie vom eigenen Budget abhängig. Sobald die Details für die Trauung und der anschließenden Hochzeitsfeier feststehen, können die Gästelisten erstellt und die Einladungen verschickt werden. Es ist üblich, zur Feier nach der Hochzeit die engste Familie, die Trauzeugen und Brautjungfern einzuladen. Eine Heirat ist immer ein Familienfest. Deshalb sollte vor allem die Verwandtschaft wie Eltern, Geschwister, Großeltern, Tanten und Onkel eingeladen werden. Ob auch Cousinen und Cousins, Großcousinen und Großcousins sowie Großtanten und Großonkel am Hochzeitsessen teilnehmen, kann abhängig vom persönlichen Verhältnis zueinander entschieden werden. Grundsätzlich genügt eine einfache Einladungskarte, damit sich die Gäste den Termin merken und freihalten können. Die Hochzeitseinladung für den schönsten Tag des Lebens ist allerdings etwas Besonderes und sollte daher individuell gestaltet werden. Ob es eine Einladung mit oder ohne Foto ist, entscheiden Sie selbst. Es gibt keine Regeln, die beim Gestalten einer Hochzeitseinladung zu beachten wären. Allerdings sollte die Einladung stilistisch zu Ihrer Hochzeit und Ihrem individuellen Stil passen. Planen Sie eine romantische Heirat, kann eine Einladung im Vintage-Design oder mit eingeprägten Initialen die richtige Option sein. Mit originellen Einladungskarten zeigen Sie Ihre Kreativität und sorgen für Aufmerksamkeit. Auf jeden Fall sollte die Hochzeitskarte mit Ihrem Hochzeitsthema harmonieren. Neben dem Design sind auch der Text und die Informationen, die dadurch vermittelt werden, von Bedeutung. So sollte bereits in der Einladungskarte stehen, ob ein bestimmter Dresscode erwartet wird. Bei der Hochzeitsplanung sowie beim Versenden der Einladungen spielt der Zeitplan eine große Rolle. Einerseits sollten die Einladungskarten möglichst frühzeitig versendet werden, damit die Gäste die Möglichkeit haben, sich den Termin freizuhalten. Werden die Hochzeitseinladungen jedoch zu früh verschickt, besteht die Gefahr, dass das Ereignis in Vergessenheit gerät. Meist wird empfohlen, die Einladungen etwa 1 oder 2 Monate vor der Hochzeit zu versenden.

Müssen alle Verwandte oder Kollegen eingeladen werden?

Beim Erstellen der Gästeliste lauern einige Fallstricke. Grundsätzlich muss bei jeder Einladung mit Absagen gerechnet werden. Es ist daher sinnvoll, einige „Reserve-Gäste“ einzuplanen, die bei Bedarf kurzfristig eingeladen werden können. Damit man den Überblick behält, kann in der  Hochzeitseinladung um frühzeitige Rückmeldung gebeten werden. Etwas komplizierter verhält es sich bei denjenigen, die Sie nicht zu Ihrer Hochzeit einladen, obwohl sie mit einer Einladung rechnen. Oft erwarten Kollegen und Vorgesetzte eine Hochzeitseinladung. Es ist jedoch üblich, Chefs und Arbeitskollegen nur einzuladen, wenn die Heirat in größerem Kreis stattfindet. Oft wollen ungeliebte Verwandte eingeladen werden, auch wenn sonst kaum Kontakt besteht. Ein klärendes Gespräch kann dabei helfen, Missverständnisse zu beseitigen und familiären Konflikten vorzubeugen. Begründen Sie die Absage an Menschen, die aus persönlichen Gründen nicht eingeladen werden sollen, mit Platzmangel oder Einschränkungen aufgrund des zur Verfügung stehenden Budgets. Den Nichteingeladenen können Sie mit der Zusendung Ihrer Hochzeitsfotos das Gefühl vermitteln, auch dazuzugehören.